Versionierung

Die Versionierung - auch Versionsverwaltung genannt - sorgt dafür, dass man bei der Entwicklung von Software (und somit auch Websites) auf einen älteren Stand zurückspringen kann, wenn mal etwas schief geht oder eine Entwicklung nicht in die gewünschte Richtung ging.

Gerade bei der Entwicklung komplexer dynamischer Internet-Anwendungen ist das hilfreich und Fehler können ohne viel Aufwand korrigiert werden.

Auch der folgende Dialog gehört damit der Vergangenheit an:

Projektmanager: "Nee, das ist nicht gut, mach lieber wieder so wie vorher."

Programmierer: "Dann muss ich das ja ALLES wieder umschreiben."

Es gibt verschiedene Systeme, die bei unseren Projekten zum Einsatz kommen, im wesentlichen sind das GIT und SVN.

Ein nicht unwesentlicher Effekt dabei ist auch, dass sowohl bei der Programmierung als auch bei der Benutzung von Content Management Systemen, die von vielen Personen entwickelt / bedient werden, Fehleingaben nachvollzogen werden können, da alle Änderungen protokolliert werden.

Die Wikipedia weiss noch folgendes zu ergänzen:

Eine Versionsverwaltung ist ein System, das zur Erfassung von Änderungen an Dokumenten oder Dateien verwendet wird. Alle Versionen werden in einem Archiv mit Zeitstempel und Benutzerkennung gesichert und können später wiederhergestellt werden. Versionsverwaltungssysteme werden typischerweise in der Softwareentwicklung eingesetzt um Quelltexte zu verwalten. Versionsverwaltung kommt auch bei Büroanwendungen oder Content-Management-Systemen zum Einsatz.

Ein Beispiel ist auch die Wikipedia, hier erzeugt die Software nach jeder Änderung eines Artikels eine neue Version. Alle Versionen bilden in Wikipedia eine finale Kette, in der die letzte Version gültig ist; es sind keine Varianten vorgesehen. Da zu jedem Versionswechsel die grundlegenden Angaben wie Verfasser und Uhrzeit festgehalten werden, kann genau nachvollzogen werden, wer wann was geändert hat. Bei Bedarf – beispielsweise bei versehentlichen Änderungen – kann man zu einer früheren Version zurückkehren.